Fernzugdurchmesser durch Wien

eine Alternative zum Zentralbahnhof

Präambel

Diese Seite ist mittlerweile insofern veraltet, als am Zentralbahnhof in der lange geplanten Variante im Bereich Südtiroler Platz - Südbahnhof bereits gebaut wird. Gewisse Verwirrung herrscht nach wie vor in der Frage, ob alle Fernzüge aus Richtung Westen zum Zentralbahnhof und die in Wien endenden IC-Züge weiter zum Flughafen geführt werden, oder ob die ICs aus Westen weiterhin am Westbahnhof enden werden. Letzteres hätte den sehr gravierenden Nachteil, dass nicht mehr alle Züge der nachfragestärksten Richtung vom selben Bahnhof abfahren und daher häufig Fahrgäste irrtümlich zum falschen Bahnhof fahren würden. Eigenartig ist jedenfalls, dass einerseits auch der Westbahnhof aufwändig umgebaut und hinsichtlich der Bahnsteige nur geringfügig verkleinert wird, andererseits die Haltestelle am Flughafen zu einem Fernbahnhof ausgebaut wird. Wie die Züge auch geführt werden werden, es werden wohl entweder am Westbahnhof, oder am Flughafen überschüssige Kapazitäten geschaffen.

Ziele

Wie man sieht, kann ein Zentralbahnhof, der den gesamten Eisenbahnfernverkehr bündelt, nur eines von vier wichtigen Zielen erreichen. Prinzipiell viel günstiger ist daher ein Durchmesser, also eine Kette von mehreren Bahnhöfen, die von allen Fernzügen, die in der Stadt abfahren, ankommen oder durchfahren, eingehalten werden. Derartiges gibt es in Europa etwa ähnlich oft, wie Zentralbahnhöfe, etwa in Warschau, Berlin oder Brüssel.

Und wie das in Wien realisieren?

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Innerstädtisch wenig genutzte Schnellbahnstammstrecke...

Die hochrangigen öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Wiens sind in weiten Bereichen durch historisches Erbe und krankhaftem Aneinandervorbeiplanen von Stadt Wien und Bundesbahn geprägt und weisen daher eine Netzstruktur mit deutlichen Mängeln auf. Diese drei, teilweise schlecht aufeinander abgestimmten Elemente sind: Der Haken an diesem Netz liegt darin, daß es zuwenig Verbindungen in Ost-West-Richtung und unnötig viele in Nord-Süd-Richtung gibt, wobei sich die Linien typischerweise fischblasenartig verwinden und zwei Linien einander oft mehrfach kreuzen: Im Gegensatz zu diesen üppigen Verbindungen immer der selben Linien, ist es z.b. immer noch ein gröberer Krampf, von den Stationen der U6 zwischen Westbahnhof und Spittelau aus an eine der Endstationen der U1 zu gelangen, abends kann man da gelegentlich schon eine halbe Stunde nur verwarten.
Die Schnellbahnstammstrecke wird zwar eifrig von Fahrgästen genutzt, die mit der Schnellbahn zwischen Wien und dem Umland verkehren, für innerstädtische Fahrten wird sie aber sehr wenig verwendet. Das kommt einerseits von der erwähnten ungünstigen Netzstruktur, vorallem der parallel führenden U1, andererseits daher, daß die Schnellbahn nach Fahrplan, und nicht nach Intervall fährt, und man mit zu langen Wartezeiten zu rechnen hat, wenn man zufällig gerade zur Station kommt. Würde man sich die Schnellbahn wegdenken, sie ginge innerstädtisch nicht allzu sehr ab, alle denkbaren Relationen von einer Schnellbahnstation zu einer anderen können auch ganz passabel mit der U-Bahn oder Tramway oder Autobus zurückgelegt werden. Mit kleineren änderungen im Straßenbahnverkehr müßte es möglich sein, daß auch ohne Schnellbahn jede der Stationen von jeder anderen mit nur einmal Umsteigen erreichbar bliebe.

... durch Verlagerung freiräumen...

Trotzdem muß natürlich dafür gesorgt werden, daß der aus dem Umland kommende Schnellbahnverkehr gut in die Stadt eingeflochten wird, es wäre eine Zumutung und betrieblich undurchführbar, alle Schnellbahnfahrgäste in Meidling und Floridsdorf umsteigen zu lassen. Anstatt der derzeitigen Schnellbahnstammstrecke sollte daher der Schnellbahnverkehr auf folgende zwei Achsen aufgeteilt werden:
  1. Durch die Fortschritte bei der Mehrsystemtechnik wäre es mittlerweile ohne gröbere Probleme möglich, mit vollbahntauglichen Fahrzeugen die Strecke der U6 zu befahren. So könnte ein Teil der von Norden kommenden Schnellbahnzüge, etwa die S1 aus Gänserndorf und die S3 aus Stockerau/Hollabrunn in Floridsdorf in den U6-Verkehr eingebunden werden. Am südlichen Ende besteht die Möglichkeit des Ausschwenkens auf die Badner Bahn oder die Pottendorfer Linie. Um Verspätungen zu vermeiden, sollten allerdings eher keine Züge auf beiden Seiten über die U6-Stammstrecke hinausgeführt werden, sondern z.b. Siebenhirten-Stockerau und Ebenfurth-Floridsdorf.
  2. Die zweite mögliche Ausweichachse wäre die Ostbahn von Süßenbrunn über Stadlau und die Ostbahnbrücke zum Südbahnhof und weiter Richtung Wien Meidling. Diese Strecke hat zwar derzeit im Personennahverkehr nur untergeordnete Bedeutung, wird aber immer wichtiger: Erstens durch eifrige Siedlungstätigkeit in der Umgebung, zweitens durch die Verlängerungen von U3 (Simmering) und U2 (Stadlau). Auf diese Strecke könnten die Züge der S2 aus Richtung Wolkersdorf/Mistelbach weitergeführt werden, weiters Schnellbahnzüge die mit Anschluß an die S3 aus Jedlersdorf über die Floridsdorfer Hochbahn kommen. Wünschenswert wäre dabei ein Ausbau der Station Süßenbrunn, um ein Umsteigen von S2 auf S1 zu ermöglichen. Der Verkehr auf dem Ast Richtung Hausfeldstraße bliebe natürlich weiterhin erhalten, möglicherweise durch das Teilen der Züge Richtung Jedlersdorf. Ebenso würde der Schnellbahnverkehr aus Richtung Bruck/Leitha im Bereich des jetzigen Südbahnhofs eingebunden. Auf der anderen, der Meidlinger Seite kann der Verkehr auf die Richtungen Mödling - Wiener Neustadt sowie auch Richtung Hütteldorf-Westbahn aufgesplittet werden. Nach Fertigstellung des Lainzer Tunnels könnte so auf der bestehenden Verbindungsbahn ein nennenswerter Schnellbahnverkehr eingerichtet werden.
Mit dieser Umlagerung wären die verschiedenen Stadtteile Wiens für Schnellbahnfahrgäste aus dem Umland etwa gleich gut erreichbar, wie derzeit, bestehen doch Umsteigemöglichkeiten:

... und für den Schnellzugsdurchmesser nützen

Nach der Befreiung der Schnellbahnstammstrecke vom Schnellbahnverkehr wäre sie optimal für einen Schnellzugsdurchmesser geeignet.

Mögliche Querungsrelationen und deren Einbindung

Es gibt derzeit fünf wichtige und zwei potentiell interessante Richtungen, in die aus Wien Fernzüge abfahren:
  1. Westbahn Richtung St.Pölten
  2. Südbahn Richtung Wiener Neustadt
  3. Ostbahn Richtung Györ
  4. Nordbahn Richtung Breclav
  5. Bratislava entweder über Bruck/Leitha, oder über Marchegg
  6. potentiell Sopron-Szombathely-Zagreb über Ebenfurth
  7. potentiell Ceske Budejovice - Plzen über Absdorf-Hippersdorf - Sigmundsherberg (Franz-Josefs-Bahn) Theoretisch gäbe das (5 * 4)/2 = 10 bis (7*6)/2 = 21 mögliche Relationen für durchgehende Fernzüge. Tatsächlich halten sich die sinnvollen Möglichkeiten in Grenzen, bei vielen Relationen sind Tangentialverbindungen von den nächsten größeren Städten schon sinnvoller, z.b. Linz-Graz über Selzthal oder Breclav-Bratislava auf der direkten Hauptstrecke über Malacky. Wirklich wichtig wären nur folgende fünf:
    • Westbahn - Ostbahn (Ungarn)
    • Westbahn - Bratislava
    • Nordbahn - Südbahn
    • Bratislava - Südbahn
    • Nordbahn (Nordmähren & Polen) - Westbahn
    Die Nordbahn wäre klarerweise von der Floridsdorfer Seite her anzufahren, die Südbahn von Wien Meidling, die Westbahn über den Lainzer Tunnel ebenso vom südlichen Ende des Durchmessers. In Richtung Osten gibt es jedoch zwei Möglichkeiten: Entweder über die Verbindungsbahn von Meidling nach Kledering und weiter über Bruck an der Leitha nach Bratislava oder Budapest; oder aber über Gänserndorf-Marchegg nach Bratislava und von dort über Sturovo weiter nach Budapest. Nach Bratislava wäre es über Gänserndorf-Marchegg etwas schneller, als über Bruck an der Leitha, weil so schneller der Hauptbahnhof von Bratislava erreicht werden kann. Nach Budapest ist es über Györ näher, der Unterschied ist aber mit einer halben Stunde nicht umwerfend. Solange die Nachfrage auf der Relation Wien-Budapest alleine nicht für einen Stundentakt ausreicht, wäre es günstiger, über Bratislava zu fahren, um Nachfrage zu bündeln, hier geht meines Erachtens Intervall vor Reisezeit. Sollte, etwa zu bestimmten Tageszeiten, genug Nachfrage vorhanden sein, können ja Züge, die in Wien enden weiterhin über Bruck an der Leitha geführt werden, nur wienquerende Züge sollten auf jeden Fall über Gänserndorf-Marchegg-Bratislava geführt werden.

    Bahnhöfe an der Durchmesserstrecke

    Die Querung Wiens würde bei Vorhandensein des Fernzugsdurchmessers etwa 20 Minuten zusätzlich zur reinen Fahrzeit dauern, das sind fünf Minuten an jedem der folgenden Bahnhöfe:
    1. Wien Meidling (Umsteigemöglichkeiten: U6, östliche Schnellbahnachse)
    2. Wien Mitte (Umsteigemöglicheiten: U3, U4; außerdem mit Abstand zentrumsnächster Bahnhof Wiens )
    3. Wien Nord (Umsteigemöglichkeiten: U1, U2)
    4. Floridsdorf (Umsteigemöglichkeiten: U6)
    Natürlich wäre es denkbar, diese Stationen mit neuen, aussagekräftigeren oder besser merkbaren Namen zu versehen. Südtirolerplatz wäre zwar auch eine Kreuzung mit einer U-Bahnlinie, wäre allerdings baulich am kompliziertesten auszubauen und überhaupt wären fünf Halte und insgesamt fast eine halbe Stunde für die Wienquerung schon eher zuviel. Die U1-Stationen im Stadtzentrum können ohnehin sehr gut von Wien Mitte und Wien Nord erreicht werden, der 10.Bezirk mit Oberflächenverkehrsmitteln von Wien Meidling aus.

    Kapazitätsüberlegungen

    Die Schnellbahnstammstrecke ist zweigleisig, und das kann mit vertretbarem Aufwand auch nicht geändert werden. Auf West- und Südbahn verkehren derzeit je nach Tageszeit ein bis zwei Fernzüge stündlich, auf der Nordbahn und der Ostbahn sowie Richtung Bratislava erheblich weniger, wenngleich sich das bald ändern soll. In mittlerer Zukunft könnte man mit gleichbleibendem Verkehr auf West- und Südbahn rechnen, auf der Nordbahn und kombiniert in Richtung Bratislava-Budapest sollte zumindest ein Stundentakt erreicht werden. Nachdem alle Züge, auch wenn sie in Wien enden, die ganze Stadtquerung abfahren sollten, wären das im Maximalfall sechs Züge stündlich, je zwei von West- und Südbahn, je einer von Nordbahn und Budapest-Bratislava. Unter der Annahme, daß zumindest zu den stärksten Stunden zumindest je zwei der sechs Züge miteinander verknüpft werden, und Wien durchqueren, kommt man auf maximal fünf Züge pro Stunde und Richtung, im Schnitt eher auf vier.

    weitere Umleitungen

    Nachdem die Schnellbahnstammstrecke mit vier bis fünf Fernzügen keineswegs ausgelastet sein wird (zum Vergleich: auf der Südbahn zwischen Wien Meidling und Liesing fahren zu manchen Stunden bis zu 11 Reisezüge, teilweise mit und teilweise ohne Zwischenhalte), kann in einem auch gleich ein anderer lang gehegter Wunsch erfüllt werden: wienquerende Eilzüge könnten ebenso den Schnellzugsdurchmesser nutzen, das wären im Schnitt in etwa drei stündlich: Richtung Norden nach Retz, Mistelbach oder Laa an der Thaya sowie Bernhardsthal; Richtung Süden einer stündlich nach Ebenfurth-Sopron, zwei stündlich Richtung Mödling-Wiener Neustadt. Im Falle von halbstündlichen Zügen zu den Stoßzeiten könnte man sich damit begnügen, diese von Floridsdorf oder Wien Meidling oder überhaupt von anderen Strecken abfahren zu lassen. Alles in allem sollte man also mit etwa 8 Zügen, in Ausnahmefällen vielleicht 10 in einer Stunde durchkommen, was die Kapazitätsgrenze nicht überschreiten sollte.
    Um die Bedingung zu erfüllen, daß alle Wien tangierenden Schnellbahn- und Eilzüge eine der Schnellzugsstationen tangieren, müssen noch einige Züge anders geführt werden. Bereits durch die Umordnung des Schnellbahnverkehrs werden folgende Züge den Schnellzugsdurchmesser erreichen:
    • S1 (Richtung Gänserndorf)
    • S2 (Richtung Mistelbach)
    • S3 (Richtung Hollabrunn)
    • S1/S2/S3 Richtung Wiener Neustadt
    • S80 (Richtung Hausfeldstraße)
    • S60 (Richtung Bruck a.d.Leitha/Neusiedl am See/Nickelsdorf/Kittsee)
    • S50 (Richtung Neulengbach)
    Eilzüge von Westbahn, Ostbahn (Richtung Bruck/Leitha und Marchegg) sowie Ebenfurth-Sopron werden ebenso über die Verbindungsbahn und Wien Meidling geführt und nach Möglichkeit analog zu den Schnellbahnzügen miteinander verknüpft. Was noch fehlt, sind die Züge aus Richtung Krems/Gmünd-Tulln sowie aus Richtung Wolfsthal-Flughafen. Beide könnten in Wien Nord enden: Die Pressburgerbahn ab Klein Schwechat über die wieder zu errichtende Donaukanalbrücke und die Donaukaibahn, ebenso die Züge aus Tulln, welche bei Nußdorf auf die Donaukaibahn abgelenkt werden können. Auch die Vorortelinie S45 könnte so bis Wien Nord verlängert werden.
    Die eigenen Flughafenzüge können, falls die Kapazitäten auf der Durchmesserstrecke ausreichen, wie geplant über Rennweg nach Wien Mitte geführt werden.

    erforderliche Investitionen...

    Im Gegensatz zu einem Zentralbahnhof müßte für einen Fernzugdurchmesser kein neuer Bahnhof aus dem Boden gestampft werden, sehr wohl aber bräuchte es jeder Menge Flicken im bestehenden Netz.

    • Essentiell notwendige Maßnahmen zur Verlagerung des Zugverkehrs
      • Einmündung von der Schnellbahn in die U6 in Floridsdorf
      • Kreuzungshaltestelle Süßenbrunn
      • zweite Schleife von der Donaukaibahn zum Bahnhof Wien Nord, bessere Einbindung derselben am Bahnhofsgelände
      • ausreichend dimensionierte und ausreichend schnell trassierte oberirdische Schleife Ostbahn-Südbahn im Bereich des derzeitigen Südbahnhofs.

    • Ausbau der beteiligten Bahnhöfe
      • Floridsdorf: Bahnsteigverlängerung, evtl. weitere Bahnsteige
      • Wien Nord: Generalsanierung und Ausbau (im Rahmen der Bahnhofsoffensive ohnehin vorgesehen)
      • Wien Mitte: Bahnsteigverlängerungen, Erhöhung der Kapazität der Passagen, evtl. weitere Bahnsteige
      • Wien Meidling: wird ohnehin gerade ausgebaut und ist als Fernzughalt bereits ausreichend dimensioniert.

    • notwendige betriebliche Einrichtungen
      • Abstellgleise, Vorheizeinrichtungen und sonstige Einrichtungen zum Zusammenstellen von Fernzügen im Bereich Floridsdorf, etwa durch Verlagerung der Hauptwerkstätte, in Jedlersdorf oder am Gelände der ehemaligen Kabelwerke bei der Haltestelle Siemensstraße
      • Am Meidlingsseitigen Ende wären die vorhandenen Zugbildeeinrichtungen des Südbahnhofs und evtl. das Gelände des Verschiebebahnhofs Matzleinsdorf zu nutzen.
      Generell lassen sich Zugbildevorgänge einsparen, wenn man längere Zugläufe führt und mehr Züge durch Wien hindurch führt!

    • Kapazitätserhöhungen
    • Sowohl durch vermehrten oder verlagerten Personenverkehr, als auch durch aus dem Weg geräumten Güterverkehr könnten einige Erhöhungen der Leistungsfähigkeit von Strecken notwendig werden, beispielsweise:
      • Lainzer Tunnel (bereits in Bau)
      • Wiederaufbau der Brücke am unteren Ende des Donaukanals
      • zweigleisiger Ausbau Klein Schwechat - Wien Donaukaibahnhof
      • Elektrifizierung und evtl. zweigleisiger Ausbau Gänserndorf-Marchegg-Bratislava
      • detto Erzherzog-Karl-Straße-Marchegg
      • drei- oder viergleisiger Ausbau zwischen Erzherzog-Karl-Straße oder Praterkai und Simmering
      • selektiver drei- oder viergleisiger Ausbau der Nordbahn zwischen Wien und Gänserndorf
      • Schleifen in Tulln und Absdorf-Hippersdorf zur direkten Führung von Güterzügen von der Nord- auf die Westbahn

    • Anpassungsmaßnahmen im innerstädtischen Verkehr
      • Verlängerung der U4 von Heiligenstadt nach Nußdorf (evtl. Nutzung der derzeitigen öBB-Trasse)
      • evtl. Verlängerung der U1 von Leopoldau nach Süßenbrunn
      • Haltestellen an der Donaukaibahn, insbesondere zum Umsteigen zu U1 und U2
      • weitere Haltestellen an der Verbindungsbahn zwischen West- und Südbahn
      • diverse Linienänderungen im Oberflächenverkehr zum Ausgleich des Verlusts der Schnellbahnstammstrecke (z.b. durchgehende Straßenbahnlinie aus 62, 18, O, 5, N und 31 parallel zur Durchmesserstrecke, Schnellbuslinie Wien Nord - Brigittenauer Brücke - Floridsdorf)

    ...und zu versilbernde Immobilien

    Im Gegenzug zu den notwendigen Investitionen wird einiges an Grundstücken und Gebäuden frei, die einer anderen Nutzung zugeführt werden könnten, um einen Teil der Investitionskosten wieder hereinzubekommen:
    • der gesamte Westbahnhof inklusive Abstellgleisen etc. bis zu Teilen des Bahnhofs Penzing
    • der gesamte Franz-Josefs-Bahnhof, Teile von Spittelau und Heiligenstadt
    • große Teile des Südbahnhofs
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