Automatisches Personentransportsystem für ländliche Räume

Der regionale Schienenverkehr ausserhalb der Ballungsräume wird derzeit höchstens auf Grundlage des historisch bestehenden Bahnnetzes betrieben. Neubauten oder Umlegungen von Regionalbahnen werden überwiegend als Utopien betrachtet. Angesichts dessen, dass sich Siedlungsstrukturen mit der Zeit ändern, bedeutet das langfristig das Ende des Eisenbahnregionalverkehrs im ländlichen Raum. Als Alternative verbleibt der Regionalbusverkehr, der zwar allgemein billiger, aber in vielerlei Hinsicht weniger attraktiv ist. Beide öffentlichen Verkehrsmittel haben das gleiche Problem, dass mit den langen Intervallen auf vielen Relationen keine guten Anschlüsse zu bilden sind: Selbst ein idealer integraler Taktfahrplan ermöglicht symmetrische Taktknoten bei einem Intervall von 60 Minuten nur in einem Abstand von etwa 30km.
Um eine deutliche Verbesserung der Bedienungsqualität im öffentlichen Verkehr zu erzielen und die Abhängigkeit vom Auto zu verringern, müssten unkonventionelle Verkehrssysteme außerhalb der Ballungsräume ein dichtes und besser angepasstes Liniennetz und kurze Wartezeiten ermöglichen.

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